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Die Zusammenhänge zwischen Serientäter(-mörder)tum und Geschlecht

In diesem Projekt, mit dem ich mich zurzeit eher sporadisch und auch nur in meiner Freizeit beschäftige, mache ich mir Gedanken zu der Frage, warum Serientäter überwiegend männlich sind und warum Frauen, wenn sie als Serientäterinnen auftreten, anders töten als Männer.

Zu empfehlen ist hierzu zunächst die Literatur von Stephan Harbort, der als Kriminal-experte Interviews mit inhaftierten Serienmördern und -mörderinnen geführt hat. Motivation, Tathergang und Täterprofil stehen dabei im Vordergrund.

Die Psyche von Serientätern und -täterinnen bleibt uns oft genug verschlossen, da es sich in der Regel um unauffällige Menschen handelt. Deshalb ist es auch besonders wichtig, weitreichende Einblicke in das Serientätertum zu erhalten, zum Beispiel also Faktoren zu identifizieren, welche zum Serientätertum führen. Geschlechtsspezifische Unterschiede interessieren mich hierbei am meisten. Geschlechtsspezifische Sozialisation, unterschie-dliche genetische Dispositionen, unterschiedliche Geschlechtsidentitäten etc. spielen höchstwahrscheinlich eine Rolle.

Im Sinn stehen mir qualitative Interviews mit Serientäterinnen, die durch Homogenität in ihren Taten in Zusammenhang stehen. Wenn Frauen morden, dann häufig durch Verwendung von Gift oder durch Hinzuziehung Dritter. Ich möchte erfahren, warum Frauen diese Wege der Tötung wählen, während Serientäter häufig brutaler vorgehen und auch aus anderen Beweggründen heraus morden.

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